Hand in Hand

Gemeinsam entwickelt

Das Part­ner­schafts­pro­jekt der SOS Kin­der­dör­fer (Liba­non) und der loka­len Doka-Nie­der­las­sung wur­de gemein­schaft­lich ent­wi­ckelt. Wesent­li­cher Bestand­teil ist ein Men­to­ring Pro­gramm der Doka Liba­non Mit­ar­bei­ter und der Jugend­li­chen aus den SOS-Jugend­ein­rich­tun­gen. Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung kommt dabei auch von der Umdasch Foun­da­ti­on, damit die jähr­lich anfal­len­den Kos­ten für das Bil­dungs- und Betreu­ungs­per­so­nal der Jun­gend­ein­rich­tun­gen gedeckt sind.

Bei die­sem gemein­sa­men Vor­ha­ben von Doka Liba­non, der Umdasch Foun­da­ti­on und den SOS Kin­der­dör­fern han­delt es sich um ein Pilot­pro­jekt, das im April 2017 gestar­tet wur­de und vor­erst für die Lauf­zeit von zwei Jah­re geplant ist. Auf bei­den Sei­ten besteht aber bereits der Wunsch, die Zusam­men­ar­beit fort­zu­füh­ren und das Poten­zi­al zur Aus­wei­tung des Pilot­pro­jek­tes zu nut­zen. Auch außer­halb des Liba­non in Märk­ten, in wel­chen sowohl Doka als auch die SOS Kin­der­dör­fer aktiv sind.

Jugendliche aus unterschiedlichsten Verhältnissen werden auf ihrem individuellen Weg in ein selbstständiges Leben begleitet. Ihnen zur Seite stehen unter anderem vier Doka Mitarbeiter: Andrea El Khoury, Lama Ayache, Alain Hantouche und Maher Merhi.

Im Rah­men des Pro­jek­tes besuch­ten die Jugend­li­chen aus den SOS-Kin­der­dör­fern die Doka in Bei­rut

Über das Programm „Youth Mentoring“

Caro­li­ne Tho­mas (SOS Gulf Area Office)

Triff die Jugendlichen
des SOS-Kinderdorfs
Doka Libanon:
Die Mentoren

Unsere Mentoren im Austausch mit ihren Mentees

Die Jugendlichen der SOS Kinderdörfer

Wenn aus SOS-Kin­dern im Alter zwi­schen 14 und 15 Jah­ren Jugend­li­che wer­den, ver­las­sen die­se ihre SOS-Fami­li­en und zie­hen um: in die Jugend­wohn­ein­rich­tung des SOS Kin­der­dorfs. Um ihnen die Ver­selb­stän­di­gung zu erleich­tern, wer­den Jugend-WGs (Mäd­chen und Jun­gen getrennt) gebil­det in wel­chen sie von Betreu­ern unter­stützt wer­den.

In den welt­wei­ten SOS-Jugend­ein­rich­tun­gen wer­den Jugend­li­che betreut und auf den Schritt ins Erwach­se­nen­le­ben vor­be­rei­tet. Sie ler­nen für sich selbst zu sor­gen, einen Haus­halt zu füh­ren und die eige­nen Finan­zen zu ver­wal­ten. Betreu­er beglei­ten und unter­stüt­zen sie bei ihrer Suche nach Iden­ti­tät, auf ihrem beruf­li­chen Weg und beim Fin­den ihres Plat­zes in der Gesell­schaft. Eine gute Aus­bil­dung bie­tet zwar kei­ne Garan­tie für eine erfolg­rei­che Inte­gra­ti­on in die Berufs­welt, aber sie erhöht die Chan­cen dar­auf wesent­lich. Aus die­sem Grund nimmt die Unter­stüt­zung bei der Wahl einer guten Aus­bil­dung viel Raum ein. Sys­te­ma­tisch wird für eine adäqua­te Berufs­be­ra­tung gesorgt und es wer­den Arbeits­mög­lich­kei­ten für die Jugend­li­chen aus­fin­dig gemacht sowie Kon­tak­te mit poten­ti­el­len Wirt­schafts­part­nern geknüpft und gepflegt. Das neu initi­ier­te Part­ner­schafts­pro­jekt von SOS Kin­der­dör­fer Liba­non mit Doka Liba­non und der Umdasch Foun­da­ti­on ist ein Bei­spiel dafür.